Computervermittelte Kommunikationsplattformen spielen nicht erst seit Web 2.0 eine wichtige Rolle. Unbestreitbar ist jedoch, dass sie dank sozialer Netzwerke wie Blogs, Wikis etc. noch stärker ins Zentrum der Mediendiskussion gerückt sind. Längst hat sich das Internet als fester Bestandteil des Medienalltags etabliert und neue Applikationen und Online-Serviceleistungen mit immer kürzeren Halbwertszeiten setzen die Informations- und Technologie-Branche mehr und mehr unter (Erfolgs-)Druck. Was heute in ist, kann morgen vielleicht schon wieder out sein. Zwar liegt die (nahe) Zukunft der Informationstechnologie in der multimedialen und interaktiven Konvergenz von Fernsehen, Hörfunk, Internet und Handy. Doch schon jetzt ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum neue Formen von Gestaltung, Mitsprache und Interaktion. Begünstigt durch eine technisch relativ einfache Handhabbarkeit können Onliner eigene Beiträge und Podcasts im Netz publizieren, auf Postings anderer mit einem Kommentar reagieren, in Chats und Foren diskutieren, sich virtuell vernetzen oder gar im Netz präsentieren. Dabei sind neben Web 2.0-Applikationen wie Blog oder Twitter auch ‹klassische› Interaktions- und Kommunikationsformen wie E-Mail, Chat oder Foren nach wie vor gefragt. Internet.kom will nun mit einem auf zwei Bände angelegten Grundlagenwerk die Sprach- und Kommunikationsformen im WorldWideWeb präsentieren und dabei sowohl der ‹alten› wie der ‹neuen› Medienrealität Rechnung tragen. Im ersten, hier vorliegenden Band werden kommunikative Plattformen behandelt. Diese sind: E-Mail, Chat, Foren, Blog, Message Board, Schwarzes Brett, Gästebuch und Twitter. Ein zweiter Band wird dann u.a. auf Themenkreise wie Medialität und Intermedialität, Hypertext und Textsortenspezifik eingehen. Beide Bände sind als Einführungen gedacht, die es allen Sprachinteressierten ermöglichen sollen, sich einen generellen Über¬blick über die selbst organisierte Interaktion und Kommunikation in virtuellen Plattformen und deren theoretischen Grundlagen und Auswirkungen zu verschaffen. Mein Dank gilt daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihren sachlich und fachlich versierten Beiträgen die Situation dokumentieren konnten, in der sich die wissenschaftliche Diskussion um Kommunikationsplattformen und die damit verbundenen Entwicklungen heute befindet.

Internet.kom: Neue Sprach- und Kommunikationsformen im WorldWideWeb. 1: Kommunikationsplattformen

MORALDO, SANDRO
2009

Abstract

Computervermittelte Kommunikationsplattformen spielen nicht erst seit Web 2.0 eine wichtige Rolle. Unbestreitbar ist jedoch, dass sie dank sozialer Netzwerke wie Blogs, Wikis etc. noch stärker ins Zentrum der Mediendiskussion gerückt sind. Längst hat sich das Internet als fester Bestandteil des Medienalltags etabliert und neue Applikationen und Online-Serviceleistungen mit immer kürzeren Halbwertszeiten setzen die Informations- und Technologie-Branche mehr und mehr unter (Erfolgs-)Druck. Was heute in ist, kann morgen vielleicht schon wieder out sein. Zwar liegt die (nahe) Zukunft der Informationstechnologie in der multimedialen und interaktiven Konvergenz von Fernsehen, Hörfunk, Internet und Handy. Doch schon jetzt ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum neue Formen von Gestaltung, Mitsprache und Interaktion. Begünstigt durch eine technisch relativ einfache Handhabbarkeit können Onliner eigene Beiträge und Podcasts im Netz publizieren, auf Postings anderer mit einem Kommentar reagieren, in Chats und Foren diskutieren, sich virtuell vernetzen oder gar im Netz präsentieren. Dabei sind neben Web 2.0-Applikationen wie Blog oder Twitter auch ‹klassische› Interaktions- und Kommunikationsformen wie E-Mail, Chat oder Foren nach wie vor gefragt. Internet.kom will nun mit einem auf zwei Bände angelegten Grundlagenwerk die Sprach- und Kommunikationsformen im WorldWideWeb präsentieren und dabei sowohl der ‹alten› wie der ‹neuen› Medienrealität Rechnung tragen. Im ersten, hier vorliegenden Band werden kommunikative Plattformen behandelt. Diese sind: E-Mail, Chat, Foren, Blog, Message Board, Schwarzes Brett, Gästebuch und Twitter. Ein zweiter Band wird dann u.a. auf Themenkreise wie Medialität und Intermedialität, Hypertext und Textsortenspezifik eingehen. Beide Bände sind als Einführungen gedacht, die es allen Sprachinteressierten ermöglichen sollen, sich einen generellen Über¬blick über die selbst organisierte Interaktion und Kommunikation in virtuellen Plattformen und deren theoretischen Grundlagen und Auswirkungen zu verschaffen. Mein Dank gilt daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihren sachlich und fachlich versierten Beiträgen die Situation dokumentieren konnten, in der sich die wissenschaftliche Diskussion um Kommunikationsplattformen und die damit verbundenen Entwicklungen heute befindet.
2009
281
9788854829190
Sandro M. Moraldo
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