: CALME steht für childhood asymmetry labium majus enlargement und bezeichnet eine physiologische, nichtneoplastische Schwellung des Weichteilgewebes der Labia majora. CALME wird durch die Vergrößerung einer oder mehrerer normaler vulvärer Gewebeanteile verursacht und weist keine äußere Kapsel auf. Vereinzelte Berichte in der Literatur haben das Augenmerk auf diese gutartige Veränderung gelenkt und die Notwendigkeit betont, invasive Eingriffe mit möglichen Dauerfolgen zu vermeiden. Die Ätiopathogenese von CALME ist nach wie vor umstritten, wobei die Hypothese einer hormonell bedingten stromalen Hyperplasie der großen Schamlippen gegenüber der Annahme eines gutartigen neoplastischen Prozesses favorisiert wird. Dieser Artikel zielt darauf ab, einen detaillierten Überblick über die klinischen, histologischen und apparativen Befunde bei CALME zu geben und einen abgestuften Algorithmus zur Herangehensweise und zum Management von genito-inguinalen Geschwülsten bei pädiatrischen Patienten zu erstellen.

Bei CALME (childhood asymmetry labium majus enlargement): die Ruhe bewahren und nachverfolgen

Sechi, Andrea;Patrizi, Annalisa;Vara, Giulio;Golfieri, Rita;Neri, Iria
2021

Abstract

: CALME steht für childhood asymmetry labium majus enlargement und bezeichnet eine physiologische, nichtneoplastische Schwellung des Weichteilgewebes der Labia majora. CALME wird durch die Vergrößerung einer oder mehrerer normaler vulvärer Gewebeanteile verursacht und weist keine äußere Kapsel auf. Vereinzelte Berichte in der Literatur haben das Augenmerk auf diese gutartige Veränderung gelenkt und die Notwendigkeit betont, invasive Eingriffe mit möglichen Dauerfolgen zu vermeiden. Die Ätiopathogenese von CALME ist nach wie vor umstritten, wobei die Hypothese einer hormonell bedingten stromalen Hyperplasie der großen Schamlippen gegenüber der Annahme eines gutartigen neoplastischen Prozesses favorisiert wird. Dieser Artikel zielt darauf ab, einen detaillierten Überblick über die klinischen, histologischen und apparativen Befunde bei CALME zu geben und einen abgestuften Algorithmus zur Herangehensweise und zum Management von genito-inguinalen Geschwülsten bei pädiatrischen Patienten zu erstellen.
Sechi, Andrea; Patrizi, Annalisa; Vara, Giulio; Golfieri, Rita; Neri, Iria
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