Ziel des Beitrags ist, anhand der Analyse von Texten expressionistischer Autoren das metaphorische Potenzial der Sprache als ‚Medialität‘ zu betrachten. Metapher ist – wie oft beobachtet – ein typisches Stilmittel für die poetische Produktion des Expressionismus, vor allem aber für die Gattungen Lyrik, Kurzdrama, Erzählung. Die dem Expressionismus zugeschriebenen Autoren verfassen zahlreiche programmatische Schriften als Plädoyer für die Überschreitung der konventionellen Grenzen der Syntax und der Semantik. Unter den wenigen Autoren, die sich mit dem Thema der Metapher beschäftigen, sind vor allem Ferdinand Bruckner (eigentlich Theodor Tagger) und Carl Sternheim zu nennen. Obwohl die Theoretiker des Expressionismus sich der traditionellen Auffassung der Metapher als stilistisches Mittel bewusst sind, sind sie der neuen Theorie der Metapher unbewusst, welche von der ‚Metaphorischen Medialität‘ ihrer Texte übermittelt wird. Im Beitrag wird sowohl näher auf die neue Auffassung des Konzeptes Metapher eingegangen, als auch auf die ‚Metaphorischen Medialität‘ in den poetologischen Schriften Sternheims und Taggers.

Arnone, C. (2015). ’Metaphorische Medialität‘ in programmatischen Schriften des deutschen Expressionismus. München : iudicium.

’Metaphorische Medialität‘ in programmatischen Schriften des deutschen Expressionismus

Chiara Arnone
2015

Abstract

Ziel des Beitrags ist, anhand der Analyse von Texten expressionistischer Autoren das metaphorische Potenzial der Sprache als ‚Medialität‘ zu betrachten. Metapher ist – wie oft beobachtet – ein typisches Stilmittel für die poetische Produktion des Expressionismus, vor allem aber für die Gattungen Lyrik, Kurzdrama, Erzählung. Die dem Expressionismus zugeschriebenen Autoren verfassen zahlreiche programmatische Schriften als Plädoyer für die Überschreitung der konventionellen Grenzen der Syntax und der Semantik. Unter den wenigen Autoren, die sich mit dem Thema der Metapher beschäftigen, sind vor allem Ferdinand Bruckner (eigentlich Theodor Tagger) und Carl Sternheim zu nennen. Obwohl die Theoretiker des Expressionismus sich der traditionellen Auffassung der Metapher als stilistisches Mittel bewusst sind, sind sie der neuen Theorie der Metapher unbewusst, welche von der ‚Metaphorischen Medialität‘ ihrer Texte übermittelt wird. Im Beitrag wird sowohl näher auf die neue Auffassung des Konzeptes Metapher eingegangen, als auch auf die ‚Metaphorischen Medialität‘ in den poetologischen Schriften Sternheims und Taggers.
2015
Texte im Spannungsfeld von medialen Spielräumen und Normorientierung. Pisaner Fachtagung 2014 zu interkulturellen Perspektiven der internationalen Germanistik
352
357
Arnone, C. (2015). ’Metaphorische Medialität‘ in programmatischen Schriften des deutschen Expressionismus. München : iudicium.
Arnone, Chiara
File in questo prodotto:
Eventuali allegati, non sono esposti

I documenti in IRIS sono protetti da copyright e tutti i diritti sono riservati, salvo diversa indicazione.

Utilizza questo identificativo per citare o creare un link a questo documento: https://hdl.handle.net/11585/1046567
 Attenzione

Attenzione! I dati visualizzati non sono stati sottoposti a validazione da parte dell'ateneo

Citazioni
  • ???jsp.display-item.citation.pmc??? ND
  • Scopus ND
  • ???jsp.display-item.citation.isi??? ND
social impact