Dieses umfassende Handbuch beschreibt L.s. Systemtheorie und analysiert deren zahlreiche Vernetzungen. Es liefert erstmals eine Gesamtschau einer der einflussreichsten soziologischen Theorieansätze und kann schon jetzt als Standardwerk gelten. Verfasst von ausgewiesenen Experten führt es kurz in die Biographie und Lebensumstände von L. ein (Kap. I), behandelt die Vorläufer und Inspirationsquellen seiner Theorie (Kap. II), stellt die Grundlagen seines Denkens u.a. als Evolutions-, Kommunikations-, Medien- und Gesellschaftstheorie vor (Kap. III), erläutert alle zentralen Begriffe (Kap. IV) sowie die repräsentativsten Werke (Kap. V), trägt „Verbindungen, Bezüge und Differenzen zu anderen Theorien“ zusammen (XI) (Kap. VI), recherchiert die vielfältigen Resonanzen in unterschiedlichen Disziplinen wie z.B. Erziehungs-, Geschichts-, Literatur-, Politik- und Rechtswissenschaft (Kap. VII) und diskutiert Einwände gegenüber dieser Theorie (Kap. VIII). Ein abschließender technischer Anhang (u.a. Zeittafel, Bibliographie, Personenregister) (Kap. IX) rundet das kompetent fundierte Handbuch ab. Die meist kürzeren Beiträge erschließen aber nicht nur Altbekanntes, sondern auch bisher wenig oder gar nicht beachtete Aspekte. Überhaupt zeichnet das Handbuch aus, dass es L.s Begriffs- und Theorieapparat auch kritisch hinterfragt und dabei Unebenheiten und Widersprüche nicht glättet. Für die Fachleute eröffnet es sicherlich neue Perspektiven für weitere differenzierte Betrachtungen, dem Studierenden die Möglichkeit einer ersten kompakten Orientierung.

Bloch-Wörterbuch. Leitbegriffe der Philosophie Ernst Blochs. Hrsg. von Beat Dietschy et al. – Berlin [u. a.]: De Gruyter 2012

MORALDO, SANDRO
2013

Abstract

Dieses umfassende Handbuch beschreibt L.s. Systemtheorie und analysiert deren zahlreiche Vernetzungen. Es liefert erstmals eine Gesamtschau einer der einflussreichsten soziologischen Theorieansätze und kann schon jetzt als Standardwerk gelten. Verfasst von ausgewiesenen Experten führt es kurz in die Biographie und Lebensumstände von L. ein (Kap. I), behandelt die Vorläufer und Inspirationsquellen seiner Theorie (Kap. II), stellt die Grundlagen seines Denkens u.a. als Evolutions-, Kommunikations-, Medien- und Gesellschaftstheorie vor (Kap. III), erläutert alle zentralen Begriffe (Kap. IV) sowie die repräsentativsten Werke (Kap. V), trägt „Verbindungen, Bezüge und Differenzen zu anderen Theorien“ zusammen (XI) (Kap. VI), recherchiert die vielfältigen Resonanzen in unterschiedlichen Disziplinen wie z.B. Erziehungs-, Geschichts-, Literatur-, Politik- und Rechtswissenschaft (Kap. VII) und diskutiert Einwände gegenüber dieser Theorie (Kap. VIII). Ein abschließender technischer Anhang (u.a. Zeittafel, Bibliographie, Personenregister) (Kap. IX) rundet das kompetent fundierte Handbuch ab. Die meist kürzeren Beiträge erschließen aber nicht nur Altbekanntes, sondern auch bisher wenig oder gar nicht beachtete Aspekte. Überhaupt zeichnet das Handbuch aus, dass es L.s Begriffs- und Theorieapparat auch kritisch hinterfragt und dabei Unebenheiten und Widersprüche nicht glättet. Für die Fachleute eröffnet es sicherlich neue Perspektiven für weitere differenzierte Betrachtungen, dem Studierenden die Möglichkeit einer ersten kompakten Orientierung.
Sandro Moraldo
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